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Vom tosenden Rheinfall über die Obstplantagen des Thurgaus zur Bischofsstadt St.Gallen und weiter über die gewellte Hügellandschaft des Appenzellerlandes zum mächtigen Alpsteinmassiv, hinüber ins Toggenburg, Rheintal und Glarnerland – das ist die Ostschweiz.

In St. Gallen besuchen wir den Stiftsbezirk, seit 1983 Unesco-Welterbe. Die barocke Kathedrale mit ihrer Doppelturmfassade ist das kulturelle Wahrzeichen der Stadt. Das Herzstück der Anlage bildet die Stiftsbibliothek, die zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt zählt. Vorbei an den Badeweihern stechen wir anschliessend hinauf ins Appenzellerland.

Kreuz und quer führt die landschaftlich reizvolle Route durch Ausserrhoden und Innerrhoden. Kilometermässig erscheint sie eher kurz, aber es gibt so viel zu sehen und vor allem «zu spüren». Die Häuser sehen anders aus, die Menschen sind einen Kopf kleiner als anderswo, versprühen aber dafür einen umso «träferen» Witz. Lautstark und geradezu giftig können gewisse Appenzeller Hunde sein (sagt man) – eben ein Kuhtreib- und Wachhund. Die immer wieder aussichtsreiche Strecke, malerische Dörfer, ein Kräutergarten, viel Brauchtum in den Museen und gemütliche Beizen mit lokalen Bieren verhindert ein zu schnelles Vorwärtskommen.

Aus dem Appenzellerland fahren wir hinauf zur Schwägalp am Fuss des markanten Berges Säntis. Hier ist bestimmt eine Fahrt mit der «Schwebebahn» zum spektakulären Ostschweizer Gipfel angesagt, bevor wir durch die Toggenburger Heimat des Skispringers und Doppelolympiasiegers Simon Ammann nach Wildhaus gelangen.


Routen-Information
Von St.Gallen kreuz und quer durch das Appenzellerland via Gais ins malerische Appenzell. Um den Alpstein mit Säntis herum ins Obertoggenburg.
Länge: 71 Kilometer
Attraktive Abschnitte: Appenzeller Hügellandschaft von der historischen Vögelinsegg über Speicher und Teufen nach Gais. Von Urnäsch gehts über die 1278 m hohe Schwägalp Passhöhe, am Säntis vorbei nach Neu St.Johann im Toggenburg.


Auszug aus "Grand Tour of Switzerland" / Streckenabschnitt St. Gallen – Wildhaus